März/April 1990
Bei den Wahlen im Kanton Bern, im Kanton Waadt und in der Stadt
Zürich verliert die NA Wähler.
9. Juni 1990
Die NA ändert an einer Delegiertenversammlung in Neuchatel
ihren Namen auf" Schweizer Demokraten (SD)".
16. Juni 1990
Im Kanton Bern wird aufgrund eines SD/NA- und EDU-Referendums
ein islamfreundliches Kirchengesetz vom Volk verworfen.
September 1990
Die Parteizeitung "VOLK + HEIMAT" wird in "Schweizer
Demokrat" umgetauft.
23. September 1990
Im Kanton Neuenburg wird aufgrund eines SD-Referendums die Einführung
des passiven Ausländerwahlrechts vom Volk deutlich abgelehnt.
24. Oktober 1990
Die 1. August-Initiative der SD wird in Bern mit 104'000 Unterschriften
eingereicht.
März 1991
Die Unterschriftensammlung für die Eidg. Volksinitiative "für
eine vernünftige
Asylpolitik" beginnt. Vermehrt stossen jüngere Leute
zur Partei.
24. März 1991
Grosser Wahlerfolg bei den Baselbieter Landratswahlen, neu Fraktionsstärke.
Mässiges Abschneiden bei den folgenden Zürcher Kantonsratswahlen.
2. Juni 1991
Baselbieter SD-Referendum gegen drei Asylantenunterkünfte
erfolgreich.
1. August 1991
Die SD/NA feiert in Oberhofen am Thunersee ihr dreissig jähriges
Bestehen.
20. Oktober 1991
Bei den Nationalratswahlen erringen die SD mit 5 Sitzen (+2)
erstmals Fraktionsstärke Gewählt sind Markus Ruf
(BE), Fritz Stalder (BE), Hans Steffen (ZH), Hardi Bischof
(ZH) und Zentralpräsident Rudolf Keller (BL).
März 1992
Sitzgewinne bei den Baselbieter Gemeindewahlen.
6. Juli 1992
Die Eidg. Volksinitiative "für eine vernünftige
Asylpolitik" wird mit 122'074 Unterschriften
eingereicht.
1. August 1992
Lancierung der Eidg. Volksinitiative "EG-Beitrittsverhandlungen
vors Volk! - Für eine freie Schweiz".
1992
Diverse Sitzgewinne bei den Gemeindewahlen im Kanton St. Gallen.
Nov./Dez. 1992
Sitzgewinne bei Gemeindewahlen im Kanton Bern. Leichte Verluste
bei den Berner Stadtratswahlen.
6. Dezember 1992
Die SD gehören als eine der ganz wenigen Parteien, die geschlossen
gegen den EWR kämpfte, zu den Siegern dieses schicksalhaften
EWR-Urnenganges.
1993
Aktivierung von Sektionen der Jungen Schweizer Demokraten JSD.
26. September 1993
Die SD-Initiative "für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag" wird
mit dem höchsten je von einer Initiative erreichten Ja-Anteil
von 83,8 % wuchtig angenommen.
4. Oktober 1993
Zusammen mit anderen Parteien reichen die SD das Referendum gegen
schweizerische Blauhelm-Truppen ein. In nur zweieinhalb Monaten
werden über 90'000 Unterschriften gesammelt.
1994
Stimmenverluste bei stadtzürcherischen und kantonalbernischen
Wahlen.
21. Januar 1994
Einreichung der Eidg. Volksinitiative "EG-Beitrittsverhandlungen
vors Volk! - Für eine freie Schweiz" mit gegen 107'000
Unterschriften.
12. Juni 1994
Grosser Abstimmungssieg der SD: Blauhelme, erleichterte Einbürgerung
junger Ausländer und Kulturartikel werden abgelehnt.
23. Juni 1994
Skandalöser Bundesratsantrag an das Parlament: Die SD-Asylinitiative
soll wegen angeblicher "Unvereinbarkeit mit dem internationalen
Völkerrecht" kurzerhand als ungültig erklärt
werden.
16. Januar 1995
Die SD sammelten im Alleingang 58'000 Unterschriften und reichen
das Referendum gegen die Lockerung der Lex Friedrich (gegen
den Ausverkauf der Heimat) ein.
19. Februar 1995
Grosser SD-Erfolg bei den Baselbieter Landratswahlen: nochmalige
Steigerung um 2 auf 7 Landratssitze; Wähleranteil 9 %.
25. Juni 1995
Grosser SD-Sieg: Die Lockerung der Lex Friedrich wird mit 53
% Nein-Stimmen abgelehnt.
12. September 1995
Lancierung der Eidg. Volksinitiative "Masshalten bei der
Einwanderung".
22. Okt. 1995
Die SD verlieren zwei ihrer fünf Nationalratssitze. Glanzvoll
wiedergewählt werden Zentralpräsident Rudolf Keller
(BL), Markus Ruf (BE) und Hans Steffen (ZH).
11. Februar 1996
SD-Wahlsieg bei Baselbieter Gemeindewahlen (+3 Mandate) und erstmals
Exekutiv-Mandat in Allschwil: Gemeinderat ist Bruno Steiger.
9. Juni 1996
Die SD der Stadt Zürich sammeln innert 20 Tagen über
5'000 Unterschriften gegen erleichterte Einbürgerungen.
Die anschliessende Volksabstimmung wird gegen den Willen von
fast allen namhaften Parteien mit 62 % Nein gewonnen.
1996
Sitzgewinne bei Luzerner Gemeindewahlen. Leichte Gewinne auch
im Kanton Bern und Basel.
5. Dezember 1996
Rudolf Keller, Markus Ruf und Hans Steffen bilden mit den Tessinern
Flavio Maspoli (Lega) und Massimo Pini (ex FDP) die Demokratische
Fraktion.
2. März 1997
Grosser SD-Wahlerfolg im Kanton Aargau: Neu 7 Grossratsmandate
(bisher 3).
12. März 1997
Die Volksinitiative "Masshalten bei der Einwanderung" scheitert
mit rund 96'000 gültigen Unterschriften im Sammelstadium.
8. Juni 1997
Achtungserfolg für die SD/Lega-Initiative "EU-Beitrittsverhandlungen
vors Volk!": 26,1 % Ja-Stimmen.
19. April 1998
Die SD gewinnen in der Stadt Bern 2 (+ 1) und im Wahlkreis Bern-Land
einen Grossratssitz und bilden mit dem FPS-Vertreter und einem
Parteilosen eine Fraktion.
Ende 1998
Markus Ruf wird vom SD-Kantonalverband Bern nicht mehr als Nationalrat
aufgestellt. In der Folge tritt Ruf aus der SD aus und politisiert
künftig beim LdU, wo er jedoch nicht mehr wiedergewählt
wird.
24.10.1999
Bei den Nationalratswahlen gehen zwei Sitze verloren. Neuer SD-Nationalrat
ist Bernhard Hess, Bern