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| Medienmitteilungen
2012 |
Parolen der
Schweizer Demokraten (SD)
Der Zentralvorstand der Schweizer Demokraten hat folgende Parolen
für die Eidgenössischen Abstimmungen, vom 11. März
2012, beschlossen:
JA zur Volksinitiative „Schluss mit dem uferlosen Bau von
Zweitwohnungen“:
Diese Parole wurde einstimmig beschlossen. Die Initiative wendet
sich dagegen, dass schönste Berggebiete weiter verschandelt
werden. Sie ist im Grunde genommen auch Ausdruck unseres langjährigen
SD-Kampfes gegen den Ausverkauf der Heimat. Es geht darum, dass
schönste Teile unseres Landes nicht weiter verbetoniert werden
können. Von dieser Initiative profitiert auch unsere Tourismusbranche,
die auf schöne und möglichst intakte Berggebiete angewiesen
ist. Zudem verschwindet mit der uferlosen Bauerei auch viel zu
viel Kulturland. Immer mehr werden Ortsbilder durch riesige Wohnbauten
verschandelt. Negative Folgen dieser übermässigen Bauerei
sind auch die steigenden Mietpreise für Einheimische. Diesen
Entwicklungen gilt es, Einhalt zu gebieten.
Nein zur „Bauspar-Initiative“:
Die ablehnende Haltung obsiegte deutlich bei nur 3 Ja-Stimmen.
Hauptkritikpunkte sind: Es werden realistisch gesehen nur Leute
mit Einkommen von mehr als 100'000 Franken steuerlich begünstigt.
Für die überwiegende Zahl von Mieterinnen und Mietern
wird demgegenüber nichts getan. Und auch bei dieser Vorlage
gilt es festzuhalten, dass man die weitere Zubetonierung unseres
Landes nicht noch fördern sollte.
Ja zur Volksinitiative „6 Wochen
Ferien für alle“:
Mit nur einer Gegenstimme und 2 Enthaltungen wurde diese Parole
grossmehrheitlich beschlossen. Die Mehrheit ist der Meinung, dass
die Initiative wirtschaftlich verkraftbar ist. Sie wird denn auch
etappenweise über viele Jahre hinweg eingeführt, was
machbar ist. Der Druck, aber auch die Produktivität an den
Arbeitsplätzen steigt und steigt. Das heisst auch, dass „die
da oben“ Gewinne abschöpfen - aber nicht die vielen
arbeitenden Menschen! Besser als immer mehr teure Burnouts zu haben
ist daher die Möglichkeit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
etwas mehr Ferien zu geben.
Ja zum „Bundesbeschluss über
die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke:
Diese Parole erfolgte einstimmig und diskussionslos.
Ja zum „Bundesgesetz über
die Buchpreisbindung“:
Bei dieser Vorlage, die grossmehrheitlich angenommen wurde, geht
es vor allem um die Förderung und Erhaltung der kulturellen
Vielfalt in unserem Lande. So wie es auch im SD-Parteiprogramm
umschrieben ist. Ohne dieses Gesetz dominieren immer mehr internationale
Buchverlage und Autoren den Markt und verdrängen viele Einheimische!
Das Gesetz stützt alle Buchautorinnen und Buchautoren, welche
viel Arbeit in ihre Werke investieren. Es braucht diese gesetzlichen
Rahmenvorgaben auch, um die mittleren und kleineren Buchhandlungen
vor dem Untergang zu schützen. Je mehr Buchhandlungen es gibt,
umso vielfältiger ist das Buchangebot.
SD-Zentralvorstand
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