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Glockenklang kontra Motorengeheul
Veröffentlichter Beitrag im Winterthurer Stadtanzeiger 15.07.2013
von Marcel Stutz, Winterthurer Bürger und Gemeinderat SD


Seit weit über 60 Jahren wohne ich neben einer Kirche. Weder die Glockenschläge noch die traditionellen Geläute wie das morgendliche, abendliche und Gebetszeitglockenspiel störte weder meine Familie noch mich. Als die Glocken vor ein paar Jahren verstummten, da ein Defekt im Uhrwerk die Ursache war, vermissten wir den Glockenklang. Warum sich Leute am Glockenschlag oder dem Geläute belästigt fühlen verstehe ich deshalb nicht. Sicherlich sind dies Leute welche neu zugezogen und den Wohnsitz in der Nähe einer Kirche genommen haben. Nun haben sich auch noch Politiker der Sache angenommen, um die Glocken zum Schweigen zu bringen.

Anwohner bei Kirchen beschweren sich über Glockenschläge, nun hat die Piratenpartei mit den Grünen im Parlament ein entsprechendes Postulat eingereicht.

Der Lärm von Baumaschinen, Lastwagen, Autos, übermässiger Sound in offenen Autos usw. beklagt hingegen niemand. Von Jahr zu Jahr nimmt dieser massiv zu, da wird nichts unternommen. Zähneknirschend wird dieser Lärm hingenommen, aber bewusst verursachter Lärm definitiv nicht. So haben doch wiederum in diesen Sommermonaten die Rennen der Raser und Gaspedalakrobaten auf der Wülflingerstrasse und wahrscheinlich auch andernorts, massiv zugenommen. Die Pneus quietschen, die Motorenheulen auf und es gibt auch Spezialisten die produzieren bewusst Fehlzündungen am Töff, damit es knallt. Bei diesen hausgemachten unnötigen Lärmveranstaltungen drücken anscheinend die Ordnungshüter beide Augen zu, denn entsprechende Interventionen bei der Blauhelmorganisation brachte nichts.
Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören abends bis in die Morgenstunden zur Tages-ordnung, Rennen sind anscheinend auch erlaubt. Damit es richtig heult und dröhnt, gibt es anscheinend entsprechende Bausätze im Autozubehör.
Auch auf politischer Ebene tönte es nicht anders, man müsse Verständnis aufbringen für die Emotionen dieser Personen, da das Auto für diese ein Statussymbol darstelle. Viele Mitbürger und ich verstehen da die Welt nicht mehr, anscheinend sind wir im falschen Film. Wenn ich mit dem Velo durch gewisse (sozialverträgliche) Quartiere fahre, kann ich oftmals Autos erkennen, welche mir bei Beschleunigungsakzessen aufgefallen sind. Sonderbar in diesen Quartieren ist das öffentliche Parkplatzangebot, da stehen die Autos teils beidseitig der Strasse, ein Kreuzen ist oft nicht möglich. Da gibt es keine Parkplatzbeschränkung wie beim Gewerbe, wo die Anzahl der Parkplätze auf Privatgrund laufend verkleinert werden muss. Die arbeitenden Bürger und das Gewerbe werden dadurch geknebelt, aber der Freizeit- und Autolobbyverkehr wird toleriert oder gar gefördert. Für das Geltungsbedürfnis nach Motorengeheul muss Verständnis aufgebracht werden, Glocken müssen schweigen. Ich hoffe jedoch, dass diese nicht eingeschmolzen und zu Sirenen für Autos gegossen werden.
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Finanzielle Ernüchterung
Veröffentlichter Beitrag im Winterthurer Stadtanzeiger 30.04.2013
von Marcel Stutz, Winterthurer Bürger und Gemeinderat SD


Jahrelang wurde das rasante Wachstum in unserer Stadt hoch gelobt. Es bringe neue gute Steuerzahler, welche auch etwas bewegen in Winterthur. Wo sind diese nun geblieben? Die Steuereinnahmen stiegen nicht analog der Ausgaben. Wenn man die städtische Rechnung genauer betrachtet, stellt man fest, dass die Zuwanderung nicht nur gute Steuerzahler brachte, denn der Aufwand der Sozialleistungen nahm von Jahr zu Jahr massiv zu.

Das Budget 2013 dank Glencore Zahlung noch im Rahmen, für 2014 werden Fr. 55 Mio. fehlen.

Die Betoneuphorie grassiert im ganzen Land, Fluch oder Segen des Wachstums um die Jahrhundertwende ins 21.Jahrhundert wird in die Schweizergeschichte eingehen. Die angebliche Erfolgsnachhaltigkeit wird sicherlich weniger rühmlich ausfallen, wie die vor 100 Jahren, welche als Bell-Epoche benannt wurde. Industriealisierung, Gotthardbahn, Bauernbewegung, Gründung der Staatsbahn usw. Auch ist in den Geschichtsbüchern zu lesen, dass in jener Zeit trotzdem eine massive Abwanderung von Schweizern ins Ausland stattgefunden hat. Besonders eindrücklich die „Spaze – Camino“, kleine Tessiner-Buben, welche nach Italien verschachert wurden, um in den Kaminen den Russ herunter zu kratzen.

Die Tessiner-Buben waren klein, deshalb im Raum Mailand begehrt, so mussten diese hinauf durch die Kamine kriechen und den Russ abkratzen, ohne Atemschutz versteht sich.

Doch bleiben wir in Winterthur im Zeitgeist der prosperierenden Stadtentwicklung.
In den vergangen Jahren wurden so manche Begehrlichkeiten von Regierung und Politikern den Bürgern empfohlen und diese zum Nicken an der Urne bewogen. Nicht unerwähnt gelassen werden darf, was von der Verwaltung in Globalbudgets eingenistet wird und teils als gebundene Ausgaben deklariert und schleichend zu einem Krebsgeschwür ausartet. Nehmen wir zu Kenntnis wo happige Steuergelder versickern, Stadtraum Bahnhof mit Pilzdach (84 Mio.), wozu braucht es ein solches Prestigemonument, oder das Glasfasernetz (67 Mio.) auf ganzem Stadtgebiet, bis dies fertig gestellt ist, werden wir längst offene Wireless Netze haben. Hier wurde im Besonderen auch die Grabarbeiten in Strassen und Trottoirs ausgeblendet, die Folgekosten werden auch noch zu Buche schlagen. Ja kurven sie mal mit dem Velo durch die Strassen von Winterthur, nichts als Schlaglöcher, Flickstellen und offene Gräben. Im Wachstumsrausch muss ja gelocht werden, unzählige Lastwagen meist auswärtiger Unternehmen, transportieren Baumaterial hin und her und belasten die Strassen. Ja billig muss es sein, es wird gebaut und betoniert, aber nichts verdient. Das grosse Geld lässt auf sich warten, obwohl der nächste grosse Happen angesagt ist, die Erschliessungstrasse mit Tunnel nach der Biopolarstadt Neuhegi im Betrage von 200 Mio. Warum werden diese Kosten nicht den Bauwütigen auferlegt, nach dem Verursacherprinzip.

Das gesamte ehemalige Industriegebiet von Sulzer Oberwinterthur wird mit Wohneinheiten überbaut (Implenia), nur noch ein kleiner Teil wird von Unternehmen genutzt.
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