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Bern, 23. Dezember 2015
Muslimisches Kopftuch ja, Edelweisshemd nein?!
Innert weniger Tage wurden zwei symbolträchtige Entscheide gefällt. In einer Schule in St. Margrethen (SG) darf nun laut Bundesgericht ein muslimisches Mädchen ein Kopftuch tragen und in der öffentlichen Schule in Gossau (ZH) wollte eine Lehrerin mehreren Schülern das Tragen von traditionellen Edelweisshemden verbieten. Die Schweizer Demokraten (SD) stellen fest, dass man zur Bewahrung der Multikultur sogar bereit ist, eigene Traditionen zu verbannen. Die Vertreter der „No boarders-No nations-Ideologie“ kommen also ihrem eigentlichen Ziel, der Abschaffung der Nationalstaaten, allmählich näher. Dieser Vergleich kann zudem nicht ohne weiteres als Polemik abgetan werden, zumal ein Edelweisshemd keine diskriminierende Botschaft vermittelt. Dagegen stellt das islamische Kopftuch ein sexistisches und zutiefst undemokratisches Machtsymbol dar. Hiermit werden Schweizer Werte mit Füssen getreten.
Adrian Pulver, SD-Zentralsekretär, Bern
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Der Islam ist längst bei uns angekommen
von Rudolf Keller, e. Nationalrat, Frenkendorf, im Februar 2015

Es mögen wohl 20 Jahre her sein, als unser Zentralvorstandsmitglied Bruno Schatz einen Vortrag zur Islamisierung der Schweiz gehalten hat. Wir Schweizer Demokraten waren damals weit und breit die einzigen, welche vor den Folgen der Islamisierung unsers Landes warnten. An eine wichtige Aussage von damals mag ich mich noch gut erinnern. Bruno Schatz sagte, dass vor längerer Zeit der kriegerische Islam bereits einmal vor den Toren Wiens stand. In der Folge hat sich dann dieses Problem durch Kriege wieder etwas entschärft. Heute geschieht diese Islamisierung mit der Einwanderung auf sogenannt „friedlichem Weg“.
Vor 20 Jahren warnten wir vor allem vor den vielen Einwanderern mit islamischer Kultur, die vom Balkan her kamen. Und es wanderten in den Folgejahren ja auch tausende solcher Leute ein. Ein Grossteil dieser Ausländer war gemässigt oder gar nicht religiös, einige aber zählten zu den Hardcore-Islamisten und diese sind gefährlich für uns.
Inzwischen leben hunderttausende von Menschen islamischen Glaubens bei uns in der Schweiz und Millionen in Europa und dies einzig und allein nur deshalb, weil die Mehrheit nicht genug von der Einwanderung bekommen konnte.
Im Hintergrund ging es eigentlich fast immer nur um das grosse „Manna“, also das viele Geld, das wir mit diesen Leuten angeblich verdienen würden. Worte wie Übervölkerung oder Überfremdung – das Wort Überfremdung passt treffend zu diesem Problem – waren kaum ein Thema. Ja, man wurde noch als Extremist verschrien, wenn man sich dieses Themas annahm.

SD waren am Ball in dieser Frage
Nebst zahlreichen Artikeln und Vorträgen zu diesem Thema kämpften wir am einen oder anderen Ort sogar im Parlament um diese Sache.

Bereits im Jahr 2004 reichte ich im Baselbieter Landrat eine Motion mit dem Titel „Keine Imam-Ausbildung an der Basler Universität“ ein.

Hintergrund war die Ansicht vieler Leute, dass wir in der Schweiz selbst Imame (also Geistliche, die in Moscheen den Koran predigen) ausbilden, welche dann ihren Gläubigen den Islam in einer demokratieverträglicheren Art und Weise vermitteln würden. Selbstverständlich wurde dieser Vorstoss von fast allen Parteien abgelehnt. Man hatte die brave naive Vorstellung, dass hiermit das Problem der Islamisierung in geordnete Bahnen gelenkt werden könnte. Und viele Redner der damaligen Landratsdebatte verniedlichten das von mir aufs Tapet gebrachte Thema dann auch nach Kräften. Einige verneinten gar, dass dies überhaupt ein Problem sei. Etwas später brachte dann SD-Grossrat René Kunz als erster Schweizer Politiker ein landesweites Verbot der Körperverschleierung ins Gespräch. Der Grosse Rat befürwortete sein Anliegen mehrheitlich und forderte auch ein Burkaverbot. Und was dann folgte, war das immer gleiche Geplänkel unserer regierenden „Pseudodemokraten“. Schlussendlich wurde diese Aargauer Standesinitiative in Bern beerdigt. Man habe dieses Problem schon „im Griff“!

Genau dieses Burkaverbot, aber auch die Imam-Frage, sollten eigentlich dringend einer Lösung zugeführt werden und zwar im Sinne, dass wir hier in der Schweiz sind und dass bei uns das schweizerische demokratische Recht über allem steht – niemals aber der Koran!

Immer mehr islamischer Radikalismus
Weiter wurde dieses Thema dann von der Minarettinitiative in der Diskussion gehalten. Und eine Mehrheit des Schweizer Volkes stimmte wenigstens für dieses Verbot! Aber – natürlich wetterte die bürgerlich-sozialistische Front dagegen und wollte das ganze Vorhaben gar als völkerrechtswidrig verbieten. Nun gut, wenigstens steht das jetzt in unserer Verfassung! Wir stellten in der Schweiz aber gleichzeitig fest, dass es immer mehr islamistische Tendenzen gab, die als extremistisch einzustufen sind. Beispielsweise wurde der Islamische Zentralrat Schweiz IZRS gegründet. Dessen Mitglieder konsumieren in Moscheen die wörtliche Auslegung des Korans. Und was sind wesentliche Inhalte des Korans? – Beispielsweise

• dass der Koran über dem weltlichen Recht oder Gesetz steht,
• dass Ungläubige getötet werden dürfen,
• dass Frauen nicht dieselben Rechte wie Männer haben,

und so weiter, und so weiter.

Schon alleine die Aufzählung dieser wichtigen Grundsätze reicht aus, um extrem wachsam gegenüber islamisch-fundamentalistischen Tendenzen zu sein. Ich will nicht, dass sich unsere Töchter dereinst verhüllen müssen, nur weil unsere Generation zu feige war, sich dieser Forderung entgegenzustellen!

Wer solches extrem-islamistisches Gedankengut in unserem Lande und in Europa verbreitet, gehört in seinen Rechten in unsere westlichen demokratischen Schranken verwiesen! Wer zu uns kommen will, hat sich uns anzupassen und sich unseren Gepflogenheiten unterzuordnen! Sonst sollen solche Leute schlicht und einfach wieder gehen!

Keine Landeskirche Islam
In Basel stellt ein sich als gemässigt darstellender Vertreter des islamischen Glaubens bereits die Frage nach der staatlichen Anerkennung des Islams als Religion. Dazu müssten sich die verschiedenen Glaubensrichtungen zu einer generellen Glaubenslinie verpflichten. Der Mann hat Basel ausgewählt, weil dort der Ausländeranteil bereits rund 35% ausmacht. Und Kleinbasel wird von gewissen Leuten gar lieblich als „Kleinistanbul“ bezeichnet. Notabene ist der Islam in Basel auch sehr stark vertreten. Wehret diesen Anfängen. Wir alle müssen wachsam sein und aktiv werden, wenn der Islam zu einer Landeskirche werden soll. Das wäre der Anfang vom Ende unserer christlich-abendländisch geprägten Kultur, zumal das fundamentalistische Gedankengut innerhalb der muslimischen Religion immer noch eine elementare Bedeutung hat. Diese ideologische Ausrichtung des Islams hat sich auch zum Ziel gesetzt, sich weltweit zu verbreiten.

Wenn der islamische Fundamentalismus einmal in staatlich tolerierten Formen um sich greifen kann, dann werden wir als Schweizerinnen und Schweizer mit allen unseren geistigen Werten direkt bedroht sein.

Der Terror greift um sich
Während die Organisation Islamischer Staat in Arabien einen grausamen Totalvernichtungskrieg führt und in diversen Ländern wie Frankreich, den Niederlanden, Belgien oder Kanada im Namen des Islams bereits erste Terroranschläge verübt werden, weiss die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nichts gescheiteres zu erklären als „Der Islam ist ein Teil von Deutschland.“. Mit solchen ungeschickten Äusserungen erhält der Islam natürlich zusätzlichen Auftrieb. Das ist eine direkte Ermunterung, von Deutschland und Europa und damit auch unserer Schweiz Besitz zu ergreifen! Solche Reden schwächen unsere demokratisch-westliche Position erheblich.

Weiter sei daran erinnert, dass auch aus der Schweiz bereits einige Gläubige in den Heiligen islamischen Krieg gezogen sind.

Und in diesen Tagen wurde von extremistischen Islamisten über den in Bern predigenden gemässigten Imam-Prediger Mustafa Memeti eine Fatwa verhängt. Extremistische Imame haben demzufolge die islamischen Gebete dieses Imams als ungültig erklärt. Nun erhält dieser Imam böse Drohungen. Und damit wären wir wieder beim Beginn dieses Artikels, der auch aufzeigt, wie naiv es ist, zu glauben, dass wir auf die Glaubensauslegung des Korans einen Einfluss ausüben können.

Es ist offensichtlich, dass wir den Staatsschutz, die Polizei und unsere Armee stärken müssen, um für den Fall bereit zu sein. Der Islam ist bereits mitten unter uns. Eidgenossinnen und Eidgenossen: Seid wachsam und kämpferisch!

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