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  Schweizer Demokraten SD
Zentralsekretariat
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3001 Bern/BE

Tel 031 974 20 10

 

SD-Vizepräsident Dr. Michel Dupont
 
Extraklasse: e.
Nationalrat Valentin Oehen
 
Hauptreferent SD-
Zentralpräsident Rudolf Keller
 
Auffallend viele Junge im Publikum
 
Bernhard Hess wurde für 20 Jahre Parteiarbeit geehrt
 
Neuer SD-Zentralsekretär: Adrian Pulver
 
Präsident JSD-Baselland:
Marco Schällmann
 
 
 
 
 
 
Jubiläumsfeier 50 Jahre NA/SD vom 1. August 2011
war ein voller Erfolg!

Unter dem Motto: „Vaterland, ewig frei, sei unser Feldgeschrei, Sieg oder Tod!“ (Rufst du, mein Vaterland – 6. Strophe) fanden sich rund 100 Personen zur Feier des Jubiläums und des Nationalfeiertages im Fischerei-Park in Worben zusammen.

Durch die Feier führte gekonnt em. Nat. Rat Bernhard Hess in seiner Funktion als SD-Geschäftsführer.

Der SD-Vizepräsident Dr. Michel Dupont, Pully erinnerte in einem packenden Appell in französischer Sprache daran, wie viel Wertvolles durch den unseligen Wachstumsaberglauben und seinen politischen-wirtschaftlichen Folgen in unserem Lande schon verloren gegangen ist. Sein Appell zur engagierten, politischen Arbeit stiess denn auch auf offene Ohren.

Im Zentrum der vormittäglichen Feier stand die Ansprache unseres Ehrenpräsidenten em. NR V.J.Oehen. Aus seinen Ausführungen seien die folgenden, zentralen Aussagen festgehalten:
  • Wer ein echtes politisches Anliegen verspürt, muss sich in einer entsprechenden, politischen Partei engagieren. Nur so kann er seiner Sicht zu Gewicht und Geltung verhelfen.
  • Die „Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat“ war eine Volksbewegung mit klarem, aber begrenztem Aufgaben- und Wirkungsbereich. Über die Namensänderungen im Laufe der Jahrzehnte von „Nationaler Aktion“ bis zu „Schweizer Demokraten“ dokumentierte sie auch die die Entwicklung der entsprechenden Programmatik.
  • Rückblickend ist es unglaublich, wie in den 60er Jahren des letzten Jahrhundert die Überfremdungsgefahr vom Gesamtbundesrat (1948), von Nationalrat Willy Ritschard (Postulat zur Begrenzung der ausländischen Arbeitskräfte) – 1962 und politischer Prominenz wie Rudolf Gnägi, Dr. Chevallaz und P. Dürrenmatt – 1965 in die politische Debatte eingebracht werden konnte, ohne negative Reaktionen auszulösen. – Vom Moment an, als jedoch die Nationale Aktion mit Hilfe von Volksinitiativen das Problem ernsthaft anging, waren die NA und ihre Anhänger Rassenhasser, Xenophobe und Faschisten und Schlimmeres und sie wurden z.T. mit massivem Druck zum Schweigen zu bringen versucht.
  • Trotzdem, wenn die Kneschaurek’sche Schreckensvision von 10 Mio. Einwohner im Jahre 2 000 nicht wahr geworden ist, verdanken wir dies weitgehend dem politischen Wirken der NA und der SD im letzten Jahrhundert.
  • Seit Jahrzehnten wird nun der national denkende Politiker kriminalisiert, in die rechte, extremistische Ecke gestellt und oftmals in bösartigster Art und Weise diskriminiert. Aber gerade heute wird offensichtlich, in welch abenteuerliche Situationen die Völker durch die internationalistischen Globalisierer geführt wurden und werden.
  • Die Schweiz ist eine exemplarische Willensnation und als solche schützenswert; ihre Werte sind typisch für eine echt demokratische Gesinnung und Ordnung.

Mit zwei wichtigen Aussagen und einem programmatischen Appell schloss der Redner seine Ausführungen, --Sie lauten:

  • Wenn unser Wirtschafts- und Finanzsystem angeblich auf Dauerwachstum für sein Funktionieren angewiesen ist, dann muss das System geändert werden, Naturgesetze sind nicht änderbar.
  • Dass die traumatische Möglichkeit der 10 Mio. Einwohner bis heute noch nicht Realität geworden ist, das verdankt die Schweiz der NA/SD und ihrer Arbeit in den verflossenen 50 Jahren. Unserer weiteren Anstrengungen bedarf es, damit der Alptraum der zurzeit fast unbegrenzten Bevölkerungszunahme möglichst rasch ein Ende findet.

Die Masse unseres Volkes hat gewiss nicht die geringste Lust so zu leben, wie z.B. die Mexikaner in Mexiko-City, die Inder in Kalkutta, die Chinesen in Singapur, die Ägypter in Kairo oder die Engländer in Gross-London oder die Amerikaner in New York.

Möge der jetzt am Ruder stehenden Generation die Kraft gegeben werden, den erfolgreichen Kampf weiter zu führen!

Der Nachmittag stand unter dem Motto „Die Schweiz – unsere Heimat“! Unser Zentralpräsident em. NR Rudolf Keller analysierte die heutige Situation leidenschaftlich. Aus seinen Ausführungen seien hier einige Abschnitte zitiert:

  • Für uns Schweizer Demokraten ist der 1. August der höchste weltliche Feiertag unseres Landes. Er ist arbeitsfrei, weil wir Schweizer Demokraten dies in der Bundesverfassung verankert, resp. mit einer eidgenössischen Volksinitiative erkämpft haben.
  • Für uns, national denkenden Menschen hat der Staat den Vorrang vor der Wirtschaft. Diese hat die Voraussetzungen zu schaffen, damit der Staat seine Aufgaben erfüllen kann. Wir denken dabei an die Gewährleistung der Sicherheit (Armee!), den Schutz der Landwirtschaft und die Sicherung der Sozialwerke.
  • Mit unserer neuesten Initiative kämpfen wir gegen die heillose Übervölkerung unseres Landes: dabei ist zuerst an eine Stabilisierung der Bevölkerung und in einem zweiten Schritt an einen moderaten Abbau der Bevölkerung gedacht.
  • Wir glauben an unseren schweizerischen, demokratisch geformten Nationalismus. Es ist kein ethnischer Nationalismus sondern der Nationalismus einer Willensnation. Er fusst auf einer solidarischen Gemeinschaft und ist durch eine soziale Grundhaltung geprägt.
  • Es ist selbstverständlich, dass wir gegen die weitere Verbetonierung unseres Landes ankämpfen. Wir wollen zu unserer Umwelt Sorge tragen. Darin unterscheiden wir uns fundamental von allen andern bürgerlichen Parteien, inkl. der SVP. Dieser wird es niemals gelingen, den Spagat zwischen der kapitalistischen Wachstumswirtschaft und den nationalen Interessen zu machen.

Wir Schweizer Demokraten sind vom absoluten Willen getragen, die Schweiz als freie, lebensfähige und politisch unabhängige Willensnation auf unbegrenzte Zeit zu erhalten.
Deshalb kämpfen wir als Partei weiter. Lang lebe unsere Heimat!

Mit dieser aufrüttelnden Rede hatte der neue/alte Zentralpräsident den Nerv der Anwesenden getroffen. Und so sang denn die Versammlung zum Abschluss der Feier mit Inbrunst den Schweizer Psalm.

Betet, freie Schweizer betet!..... mochte angesichts der Arglist der Zeit in den Herzen aller Teilnehmer nachklingen.
VJO

• Erstaugustansprache von R. Keller als .pdf runterladen
• Dieses Dokument von V.J.Oehen als .pdf runterladen
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